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Kunstausstellung im Rahmen der „ability week“

Kunst ist ein wertvolles Kulturgut, dass es zu fördern und zu erhalten gilt.

Diesem Satz würden sicherlich viele Menschen zustimmen. Gerade Politiker, die auf ihre Wirkung in der Öffentlichkeit wert legen, inszenieren sich gern als Freunde der Kunst. Nicht von ungefähr war der ehemalige Berliner Bürgermeister Wowereit lange Zeit in Personalunion Kultursenator der Hauptstadt.
Aber in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte hat Kunst einen schweren Stand. Daher springen vermehrt privatwirtschaftliche Unternehmen in die Bresche, um künstlerische Projekte zu unterstützen. So auch die Mercedes Benz Bank, für die gesellschaftliches Engagement ein „fester Bestandteil der Unternehmenskultur“ ist. Im Bereich Kunst fördert diese Bank finanziell in Berlin mehrere Museen, kuratiert aber auch eigene Ausstellungen.
Im Rahmen einer besonderen Ausstellung, die zur Zeit auf der achten Etage der Niederlassung Berlin zu bewundern ist, finden sich Exponate eines Kursteilnehmers des ABI-Projekts der Spektrum GmbH.

Facebookseite des Künstlers:

https://de-de.facebook.com/pages/Art-by-M-Scheffler/708798379184478

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – mit Rückschlägen vorwärts kommen

Das Jobplanova-Projekt hat mich schon auf vielfältige Weise inspiriert. So auch dazu wieder Sport zu treiben. Wenn man sich allerdings nun beim ersten Mal Sportwieder verletzt – so wie ich – und dann eine Woche krankgeschrieben ist und Schmerzen hat, dann kann man anfangen an der Inspiration zu zweifeln.

Aber genau darum geht es: sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln und spüren, was man kann, was man möchte, wieviel man sich zumuten kann.

Ich komme jetzt wieder gerne, auch mit Schmerzen in die Oleanderstr. 18 und lasse mich inspirieren. Denn ich freue mich, das ich mich getraut habe einen Schritt zu machen; ich möchte weitere Schritte machen.

Auf diesem Weg möchte ich auch alle anderen ermutigen sich auch durch schmerzhafte Rükschläge nicht entmutigen zu lassen und sich zu trauen neue Dinge auszuprobieren.

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Ankommen im ABI Projekt- Ein Erfahrungsbericht über den ersten Tag von Kerstin Schröder

Am 24.03.2014 begann für mich mein Weg bei der Spektrum GmbH im ABI Projekt und hiermit startete die erste  der drei Phasen, die ca. dreimonatige Aktivierungsphase.  „Der erste Tag ist immer der schwerste“, das sagt man allgemeingültig so, aber auf meinen ersten Tag traf dies  gar nicht zu.  Sicherlich, zunächst  ist alles erst einmal neu und viele Informationen stürzten auf mich ein, aber  Frau Gehle, die mich morgens empfing, erklärte mir alles ganz in Ruhe und führte mich nochmals überall herum, sodass ich einen guten Eindruck davon bekommen konnte, welche Räume zum ABI Projekt gehören und was es sonst noch so gibt. Ich bin in Raum 112 gelandet, man könnte scherzhaft sagen „das Exil“, denn der Raum beinhaltet nur sieben Plätze im Gegensatz zum größeren Raum 209 mit 18 Computerplätzen. Hier begegnete ich zunächst natürlich weniger Leuten als oben im zweiten Stock, jedoch ist der Raum für Leute wie mich, die sich zunächst im kleineren Rahmen wohler  fühlen, wie geschaffen. Der Nachteil besteht natürlich in der Tatsache, dass man so nicht sofort alle Teilnehmer des Projektes kennenlernt und schon selber die Initiative ergreifen muss um ins Gespräch mit ihnen zu kommen. Für mich persönlich aber durchaus eine gute Herausforderung, die ich gerne annahm. Ich kann euch nur raten, tut es mir gleich und nehmt zu den Leuten im jeweils anderen Raum Kontakt auf-es lohnt sich. In 112 werden Laptops genutzt, die man jeden Morgen ausleihen und auch jeden Nachmittag wieder zurückgeben muss. Dementsprechend nahmen wir gleich ein Gerät mit und ich wurde angewiesen wie alles zu benutzen sei. Alles, das sind natürlich der Laptop an sich, die Zugangsmaske zum Anmelden im Computerprogramm und die Anwesenheitsliste, die jeden Tag ausgefüllt werden möchte. Hier  tragen wir unsere morgendliche Ankunftszeit und die Feierabendzeit ein. Es gab noch ein paar Hinweise zum Wochenplan und dann konnte ich los legen-mit dem „mich einleben“. Von meinen Kollegen wurde ich offen und freundlich empfangen und durfte mich anschließen, wenn sie irgendwohin gingen. Bereitwillig wurden meine Fragen beantwortet.
Eigentlich bin ich ein relativ zurückhaltender Mensch, vor allem wenn ich vielen neuen Leuten begegne und mich in einer komplett neuen Situation wiederfinde. Ich empfinde solche Neuanfänge oft als unangenehm. Gerade hier aber konnte ich feststellen, wie wichtig und gut es ist, über seinen  Schatten zu springen und offen zu sein, anstatt sich wie immer stumm und eben zurückhaltend zu verhalten. Es erleichtert einen Start in ein Programm wie ABI enorm, wenn man bereit dazu ist, sich in Gespräche verwickeln zu lassen oder auch selbst eines zu beginnen.  Gut, ein wenig Glück gehört sicherlich auch dazu, an die  Leute zu geraten, mit denen es zwischenmenschlich  „passt“. Mein erster Tag bei ABI endete mit einer (Praktikums-) Austauschrunde, in der mir dann auch wirklich der Großteil der Gruppenmitglieder begegnete. Als Neue oder Neuer befindet man sich hier natürlich zunächst etwas auf dem Präsentierteller, aber auch ich erhielt bei dieser Gelegenheit zu jedem Gesicht schon einmal einen Namen. Fünfeinhalb Stunden sind  in der ersten Zeit und vor allem am ersten Tag anstrengender, als man es sich vorstellt, so ging es mir jedenfalls. All die neuen Eindrücke sind nicht zu unterschätzen. Schön ist, dass wirklich überhaupt kein Zeit oder sonstiger Druck ausgeübt wird und man die Zeit, die man zum Ankommen benötigt, auch definitiv zur Verfügung hat. Ich komme seit Beginn jeden Tag gerne zu ABI und habe zum ersten Mal seit Jahren keine Bauchschmerzen dabei, weil  ich hier nicht unter Leistungszwang stehe.

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Projektbeschreibung

Dieser Blog wird im Rahmen der Medien AG durch Teilnehmer/-innen der ESF geförderten Maßnahmen Jobplanova und ABI bei der Spektrum Berlin GmbH erstellt und gepflegt. Erfahrungen und Erlebnisse, die im Laufe des Projekts gesammelt werden, sollen aus Sicht der Teilnehmer widergespiegelt werden. Einen wichtigen Bestandteil bilden dabei die individuellen Berichte der Teilnehmer in den verschiedenen Phasen des Projektes. Wir erhoffen uns dadurch den Austausch mit anderen zu fördern, sowie einen Einblick für zukünftige Teilnehmer/-innen zu gegeben.

Flankiert werden diese Berichte mit Informationsmaterial, Hilfestellungen, Beispielen bezogen auf die Phasen der Maßnahmen.

Auf dem Weg

  • bei einer beruflichen [Re-|Neu-]  Orientierung
  • bei der Einschätzung eigener Fähigkeiten, Fertigkeiten, Belastungsfähigkeit
  • für die Suche und das Finden geeigneter [Praktikums-]Stellen
  • bei der Erstellung von Bewerbungen und bei Bewerbungsgesprächen
  • … sowie für die Erlebnisse und Erfahrungen während der Maßnahme selbst.